Leitbild

Zufriedenheit im Alter

Die Einrichtungen der STIFTUNG MARIENSTIFT wollen durch zugewandte Pflege, soziale Betreuung und eine altersgerechte Versorgung ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben bieten.

Wir achten die persönliche Lebensgeschichte und Glaubenseinstellung, bieten seelsorgerische Begleitung und ein gepflegtes und sicheres Zuhause, in dem Zufriedenheit und Freude in Gemeinschaft erfahrbar werden und ein gutes Leben gelingen kann.

Für die Gemeinschaft der Mitarbeitenden ist das Vertrauen der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner und ihrer Angehörigen Voraussetzung für eine wertschätzende Beziehung.

Auf dieser Grundlage geht es um die Förderung des persönlichen Wohlergehens und der Gesundheit sowie um die Pflege von Geist, Seele und Körper der Leistungsberechtigten.


Rechtsform

Die STIFTUNG MARIENSTIFT ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München und assoziierte Organisation beim Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. und des Deutschen Caritasverbandes e.V.

Die STIFTUNG MARIENSTIFT ist als gemeinnützige Stiftung vom Finanzamt für Körperschaften in München anerkannt und berechtigt, steuerlich wirksam Spenden zu bestätigen. Die Organe der STIFTUNG MARIENSTIFT sind der Stiftungsrat und der Vorstand.


Stiftungsrat

Der Stiftungsrat berät, unterstützt und überwacht den Stiftungsvorstand
bei seiner Tätigkeit. Ihm gehören an:

Gisela Deuerlein-Bär, Ministerialrätin a. D., Vorsitzende
Erwin Dürr, Dipl.-Pädagoge, Stellvertreter
Dr. Florian Kirschenhofer, Dipl.-Kaufmann MBA
Klaus Kirschenhofer, Architekt
Hubert Liebl, Dipl.-Ingenieur FH
Josef Müller, Kaufmann
Dr. Roland Rausch, Dipl.-Ökonom
Arnold Wilmsen, Pfarrer

Die Tätigkeit im Stiftungsrat ist ehrenamtlich.

von links nach rechts: Erwin Dürr, Klaus Kirschenhofer, Arnold Wilmsen, Dr. Florian Kirschenhofer, Gisela Deuerlein-Bär, Josef Müller, Hubert Liebl, Dr. Roland Rausch


Stiftungsvorstand

Marco Baur
Dipl.-Kaufmann

Der Stiftungsvorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich und führt auf der Grundlage der Stiftungssatzung und entsprechend den Richtlinien und Beschlüssen des Stiftungsrates die Geschäfte der Stiftung.
Der Stiftungsrat beruft den Stiftungsvorstand. Er wird unterstützt und bei Bedarf vertreten von Richard Stoll, Heimleiter im Pater-Rupert-Mayer Heim in Bad Tölz, der als „Besonderer Vertreter“ gemäß § 30 BGB zur verantwortlichen Leitung seiner Einrichtung vom Stiftungsrat bestellt ist.


Stiftungsverwaltung

Stiftungsverwaltung der Stiftung Marienstift
Klugstraße 144
80637 München
Telefon: 089 159149-9035
Telefax: 089 159149-9036
E-Mail: stiftungsverwaltung@stiftung-marienstift.de

Bankverbindung
Konto Nr. : 1000 6730 10 bei der Bank im Bistum Essen eG
IBAN: DE85 3606 0295 1000 6730 10
BIC: GENODED1BBE

Spendenkonto
Konto Nr.: 1000 6730 28 bei der Bank im Bistum Essen eG
IBAN: DE84 3606 0295 1000 6730 28

Marco Baur
Dipl.-Kaufmann
Verwaltungsleiter
Telefon: 089 159149-9035
Telefax: 089 159149-9036
E-Mail: stiftungsverwaltung@stiftung-marienstift.de


Anna Emprechtinger
Assistenz
Telefon: 089 159149-9035
E-Mail: emprechtinger@stiftung-marienstift.de


Geschichte*

Mathilde Jörres
1833 – 1912
Stifterin aus München

Im Jahre 1878 legte Mathilde Jörres, Inhaberin einer Kunststickerei in München, den Grundstein zur Gründung der STIFTUNG MARIENSTIFT. Zu ihren Kunden zählte König Ludwig II., ihre kostbaren Stickereien finden sich unter anderem in den Schlössern Neuschwanstein und Linderhof.

Frau Jörres kaufte 1878 das ehemalige Hotel National in der Münchener Ottostraße 7, sorgte für den Umbau in ein „Wohnstift für katholische Frauen“ und gründete den Verein „Marienstift“. Ein Jahr später brachte sie in diesen Verein ihr „Damenwohnstift“ und ein weiteres angrenzendes Grundstück (Max-Josef-Straße 7) ein. Auf ihm wurde in den folgenden Monaten ein weiteres Stiftsgebäude errichtet. Im Jahre 1888 wurde der Verein in eine „selbständige Wohltätigkeitsstiftung“ umgewandelt und „landesherrlich anerkannt“.

Bis zur Zerstörung am 7. Januar 1945 dienten die Einrichtungen der Förderung der Frauenberufstätigkeit („katholischen alleinstehenden Fräuleins aus der Provinz, welche in München eine höhere Schule besuchen, ohne bei ihren Angehörigen wohnen zu können, selbständige Fräuleins, die an einer Lehranstalt, in einem Kontor oder in einem Geschäft engagiert sind und alleinstehende Damen, die von einer Pension oder Rente leben“) – darunter auch Auszubildende und Mitarbeiterinnen der Kunststickerei, gezielt auch „Waisen und Mädchen mit körperlichen Gebrechen“.

Im Jahre 1954 wurden die Grundstücke in der Ottostraße und Max-Josef-Straße verkauft, ein Grundstück in der Klugstraße im Stadtteil Gern erworben und 1955/1956 darauf das „Marienstift“ für „Pensionärinnen“ über 60 Jahren („katholische alleinstehende weibliche Personen“) errichtet. Seit den 1980er Jahren werden auch Männer – auch mit Pflegebedarf – aufgenommen.

Anna Barbara Merz
1821 – 1919
Zustifterin aus Bad Tölz

Im Jahre 1892 erfolgte im Rahmen einer „Schenkung“ an die STIFTUNG MARIENSTFT die Zustiftung eines Häuserkomplexes zwischen der Marktstraße und der Römerstraße in Bad Tölz durch Anna Barbara Merz, geborene Sepp. Sie hatte 1869/1870 das ihr gehörende an der Isar gelegene „Kruglederhaus“ zu einem Damenstift umbauen lassen, fünf weitere Gebäude dazu gekauft und plante die Gründung einer Stiftung und den Einbezug der weiteren Gebäude in eine größere „Altersversorgungsanstalt“.

Anna Barbara Merz, eine fromme Optikers- und Professorenwitwe, kannte Mathilde Jörres und ihr Werk in München. Sie fühlte sich durch die Gründung und Verwaltung einer eigenen Stiftung überfordert. So überschrieb sie den Häuserkomplex an der Isar am 2. März 1892 zusammen mit Wertpapieren der STIFTUNG MARIENSTIFT. Diese sollte dort ein Altenheim, das Stift „Mariä Opferung“, errichten und führen für „alleinstehende, besonders kränkliche und ältere Damen von katholischer Konfession und unbescholtenem Charakter, deren Mittel für eigenen Haushalt und Pflege zu beschränkt sind“. Darin wohnen sollten auch „zwei würdige emeritierte katholische Geistliche“. Mariä Opferung wurde am 1. Juli 1892 eröffnet; dieses Haus in Bad Tölz kann somit als der Ursprung oder die Wurzel der Altenhilfearbeit der STIFTUNG MARIENSTIFT angesehen werden.

Ab dem Jahr 1960 entsprach nach verschiedenen Sanierungsmaßnahmen das Haus nach Auffassung des Stiftungsrates zwar „mindestens dem Stand anderer Altenheime vergleichbarer Größe“, es gab aber Überlegungen zum Bau einer weiteren Einrichtung an anderer Stelle in Tölz wegen des Verkehrslärms, der Enge der Bebauung im Stadtkern von Bad Tölz, mangels Grünflächen und zu geringer Aufnahmekapazität. In den Jahren 1967/1968 wurde deshalb das „Pater-Rupert-Mayer Heim“ an der Königsdorfer Straße gebaut. Die Arbeit in „Mariä Opferung“ endete 2006.

* Siehe auch „Das Marienstift“, von Constanze Werner, Buchendorfer Verlag, 1998

Anschrift

Stiftungsverwaltung der Stiftung Marienstift

Klugstraße 144
80637 München

Kontakt

Telefon: 089-159149-9035
Telefax: 089-159149-9036

E-Mail Adressen

stiftungsverwaltung@stiftung-marienstift.de